CAS Grundlagen der Mediation

Academy
Berner Fachhochschule BFH
Kurzbeschreibung
Konflikte gehören zum Zusammenleben von Menschen und Gruppen. Dennoch führen sie nicht selten zu unheilvollen Brüchen in Beziehungen, zu hoh... mehr...
Konflikte gehören zum Zusammenleben von Menschen und Gruppen. Dennoch führen sie nicht selten zu unheilvollen Brüchen in Beziehungen, zu hohen materiellen und immateriellen Kosten und zu langfristig negativen Folgen für alle am Konflikt Beteiligten. Fachpersonen unterschiedlicher Berufe finden in der Mediation Möglichkeiten der konstruktiven Bearbeitung von Konflikten. Mediation bedeutet freiwillige Selbstregulierung von Konflikten mit Unterstützung allparteilicher Dritter ohne Entscheidungsgewalt. Ziel ist die Entwicklung einer tragfähigen Konfliktregelung durch die Beteiligten selbst. In diesem Studiengang lernen Sie, Konfliktsituationen in Ihrem beruflichen und privaten Umfeld zu erkennen und zu analysieren. Sie eignen sich zudem Interventionsmöglichkeiten und Haltungen an, welche zu einem kompetenteren Umgang mit Konfliktsituationen führen.Der Einstieg in den Studiengang erfolgt über den mehrmals jährlich angebotenen Fachkurs Mediation und führt über den Besuch des Aufbauprogramms zum Zertifkatsabschluss. weniger
Kursort
Bern
Kursart
Certificate of Advanced Studies
Fachbereiche

Konflikt, Mediation, Consulting, Coaching

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Kursinhalt

Konflikte gehören zum Zusammenleben von Menschen und Gruppen. Dennoch führen sie nicht selten zu unheilvollen Brüchen in Beziehungen, zu hohen materiellen und immateriellen Kosten und zu langfristig negativen Folgen für alle am Konflikt Beteiligten. Fachpersonen unterschiedlicher Berufe finden in der Mediation Möglichkeiten der konstruktiven Bearbeitung von Konflikten. Mediation bedeutet freiwillige Selbstregulierung von Konflikten mit Unterstützung allparteilicher Dritter ohne Entscheidungsgewalt. Ziel ist die Entwicklung einer tragfähigen Konfliktregelung durch die Beteiligten selbst.
In diesem Studiengang lernen Sie, Konfliktsituationen in Ihrem beruflichen und privaten Umfeld zu erkennen und zu analysieren. Sie eignen sich zudem Interventionsmöglichkeiten und Haltungen an, welche zu einem kompetenteren Umgang mit Konfliktsituationen führen.
Der Einstieg in den Studiengang erfolgt über den mehrmals jährlich angebotenen Fachkurs Mediation und führt über den Besuch des Aufbauprogramms zum Zertifkatsabschluss.

Kursziele
  • Sie können Konflikte erkennen, analysieren und geeignete Konfliktbearbeitungsstrategien daraus ableiten.
  • Sie kennen das Mediationsverfahren und können eine mediative Konfliktintervention in Ihrem Arbeitsfeld initiieren und moderieren.
  • Sie kennen das Menschenbild und das Wertesystem, welches die Mediation prägt und reflektieren Ihr Verhältnis dazu.
  • Sie kennen unterschiedliche Anwendungsbereiche der Mediation und sind sensibilisiert für kontextspezifische Unterschiede im Vorgehen.
  • Sie reflektieren die Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes mediativer Interventionen im angestammten Berufsfeld.
Zielpublikum

Der Studiengang ist interdisziplinär ausgerichtet und wendet sich an Fachpersonen aus den Bereichen Soziale Arbeit, Recht, Pädagogik, Gesundheit, Psychologie, Wirtschaft, Politik, Technik, Umwelt, Führung, Beratung und weiteren Berufsfeldern.

Anforderungen

Beachten Sie unsere allgemeinen Zulassungsbedingungen. Für das «sur dossier»-Verfahren melden Sie sich bitte bei der Studienleitung.
Voraussetzung für die Teilnahme am CAS Grundlagen der Mediation sind zudem eine Berufserfahrung von mindestens zwei Jahren, ein Mindestalter von 25 Jahren, sowie die Möglichkeit, Elemente der Mediation in der Praxis anwenden zu können.
Der Fachkurs Mediation steht auch Personen offen, welche die formalen Voraussetzungen für den Zertifikatsabschluss nicht erfüllen und kann mit einer Kursbestätigung abgeschlossen werden.

Methodik

Ein intensiver Lernprozess kommt über das Zusammenwirken unterschiedlicher Lernformen zustande. Die Lehrveranstaltungen führen Sie in das Thema ein, vermitteln relevantes Wissen und regen zur vertieften Auseinandersetzung mit zentralen Fragen an. Das Kontaktstudium ist interaktiv und partizipativ gestaltet mit diversen Didaktikmethoden wie Inputreferaten, Fallstudienarbeiten, Rollenspielen, Diskussionen oder Gruppenarbeiten. Es wird auf eine effektive Verbindung zwischen dem Erlernten und Ihrer Berufspraxis geachtet, so dass praxisorientiertes, erwachsenengerechtes Lernen möglich wird. In der Supervision werden Konfliktsituationen aus der Berufspraxis begleitet, reflektiert und in der Supervisionsgruppe bearbeitet.

Transferorientiertes Selbststudium
Die folgenden Arbeitsformen unterstützen Sie dabei, die im Kontaktstudium vermittelten Inhalte bestmöglich in Ihrem eigenen Berufsalltag umzusetzen:

  • Selbst organisierte Gruppenarbeit: Intervision oder kollegiale Beratung als effektive Beratungsform unter den Teilnehmenden zur Entwicklung von Praxislösungen anhand der vermittelten Inhalte
  • Praxistransfer: Der Transfer der Kursinhalte in die Praxis erfolgt im Rahmen Ihrer aktuellen beruflichen Herausforderungen. Das Verfassen eines Reflexionsberichts sowie einer kurzen Theoriearbeit fördern diesen Prozess.

Das Selbststudium wird durch den Einsatz der E-Learning-Plattform Moodle unterstützt.

Kursgebühr
CHF 7100

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