CAS Patienten- und Familienedukation

Academy
Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW
Kurzbeschreibung
Beratung, Schulung und Coaching von Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen gewinnen in der Gesundheitsversorgung zunehmend an Be... mehr...
Beratung, Schulung und Coaching von Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen gewinnen in der Gesundheitsversorgung zunehmend an Bedeutung: Fast ein Drittel der Bevölkerung weist ein langandauerndes Gesundheitsproblem auf, das die Betroffenen grösstenteils selbst managen müssen. Bei vielen chronischen Erkrankungen wie beispielsweise Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs gilt der Lebensstil als we-sentlicher Einflussfaktor. Übergewicht weist eine ansteigende Prävalenz auf und wird als Hauptproblem der öffentlichen Gesundheit in der Schweiz bezeichnet. Durch die Befähigung zum gelungenen Selbstmanagement („gut mit einer Erkrankung leben können“) sowie die Unterstützung von Veränderungen des Lebensstils kann Patienten- und Familienedukation einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung dieser Herausforderungen leisten. Das «CAS in Patienten- und Familienedukation» eignet sich für Pflegefachpersonen, die Grundlagen im wissenschaftlichen Arbeiten mitbringen und ihr Wissen bereits im eigenen Fachbereich vertieft haben, da Patienten- und Familienedukation auf spezialisiertem Fachwissen aufbaut. weniger
Kursort
Winterthur
Kursart
Certificate of Advanced Studies
Fachbereiche

Gesundheitswesen, Pflege, Consulting

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Kursinhalt

Das CAS besteht aus drei Modulen welche jeweils mit einem Leistungsnachweis und je 5 ECTS Punkten abschliessen. Die Inhalte der Module bauen aufeinander auf.

Modul Patientenedukation
Modul Gesundheits- und Selbstmanagementkompetenzen fördern
Modul Patientenedukationsprogramm entwickeln

Kursziele

Absolventinnen und Absolventen lernen, wirksame, an den Bedürfnissen der Betroffenen orientierte edukative Interventionen zu entwickeln und diese fachgerecht einzusetzen. Sie kennen die Schlüsselfaktoren wirksamer Patientenedukation, die Einflussfaktoren des Lernens und Lehrens und haben ein vertieftes Verständnis des Gesundheitsverhaltens. Sie lernen die Beratungsmethode „Motivierende Gesprächsführung“ kennen und verfügen über einen vertieften Einblick in die Entwicklung eines Patientenedukationsprogramms.

Zielpublikum

Diplomierte Pflegefachpersonen, im Akut- und Langzeitbereich, im statio-nären oder ambulanten Bereich mit Patientinnen/ Patientenkontakt, im Management oder in der Bildung tätig.

Anforderungen
  • Bachelor of Science in Pflege, Master of Science in Pflege
  • «Sur Dossier» können Fachpersonen aufgenommen werden, die, zusätzlich zum Diplomabschluss in Pflege, den Nachweis einer wissenschaftlich fundierten, fachbezogenen Weiterbildung von mindestens 300 Lektionen erbringen.
  • Weiter werden zwei Jahre Berufserfahrung, gute Englischkenntnisse zur Bearbeitung von englischer Fachliteratur, Fähigkeit zu wissenschaftsbasiertem Arbeiten, Zugang zum Praxisfeld sowie die Bereitschaft praktische Aufgaben und Projekte umzusetzen vorausgesetzt.
Methodik

Die Weiterbildung ist berufsbegleitend. Verschiedene Lehr- und Lernformen wie Fachvorträge mit Diskussionen, Skillstrainings, Übungen oder Gruppen- und Individualarbeiten werden angewendet. Begleitetes und individuelles Selbststudium zur Vertiefung des Pflegefachwissens und dem Transfer in die Berufspraxis sind weitere Methoden.

ECTS-Punkte
15
Kursgebühr
Fr. 7'200.00

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