CAS Requirements Engineering

Academy
Hochschule Luzern HSLU
Kurzbeschreibung
Die Weiterbildung CAS Requirements Engineering vermittelt die Methoden des modernen IT-Projekt-Managements. Dazu gehören Agile Sofware Devel... mehr...
Die Weiterbildung CAS Requirements Engineering vermittelt die Methoden des modernen IT-Projekt-Managements. Dazu gehören Agile Sofware Development, Business Process Modeling und Testing. weniger
Kursort
Rotkreuz
Kursart
Certificate of Advanced Studies
Fachbereiche

Informatik, Requirements Engineering

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Kursinhalt

Requirements Engineering ist das methodische Rückgrat des Projektmanagements. Agile Methoden, Business Process Modeling und eine verstärkte Einbeziehung des Testings erweitern Requirements Engineering von einem formalen methodischen Vorgehen zu einer aktiv steuernden  Prozesskomponente im Software Engineering.

Die Weiterbildung CAS Requirements Engineering besteht aus den vier Modulen Grundlagen, Business Process Modeling und Agile Methoden, Testmanagement, Arbeitstechnik und Kommunikation und einem Abschluss.

Modul 1: Grundlagen des Requirements Engineering und Requirements Management

Die Begriffe und Methoden des Requirements Engineering und Managements werden anhand von Standards und konkreten Beispielen eingeführt und erklärt. Dabei wird aufgezeigt, welche Schlüsselrolle das Requirements Engineering im Projektablauf von IT-Projekten spielt. Sie lernen Erhebungsmethoden einzusetzen; Anforderungsquellen (Stakeholder) angemessen zu berücksichtigen und einzubeziehen; Anforderungen optimal zu dokumentieren; Anforderungsdokumente zielgruppengerecht als Grundlage für Vereinbarungen zu gestalten; Anforderungen zu priorisieren und zu bewerten sowie Anforderungen effektiv und effizient zu verwalten (Umgang mit Veränderungen, Konfiguration usw.).

Modul 2: Anforderungs-Modellierung

Modelle helfen Anforderungen zu analysieren, sie besser zu verstehen und zu kommunizieren. Die Modellierung stellt neben der textuellen Beschreibung oder mündlichen Weitergabe ein zentrales Instrument des Requirements Engineering dar. Die Bildung eines Modelles und dessen grafische Darstellung unterstützt uns bei der Abstraktion und Kommunikation: Ein (verständliches) Bild sagt mehr als tausend Worte.
Sie lernen die notwendigen Techniken und Methoden kennen, um Anforderungen allgemein verständlich in einem Modell festzuhalten. Schwergewichtig werden wir uns dabei auf die standardisierte Notation gemäss UML stützen.

Modul 3: RE Techniken & Methoden

Erhebungstechniken und Interviews:  Essentielle Anforderungen sind oft als „unbewusstes Wissen“ vorhanden und nicht alle Stakeholder haben die gleichen Vorstellungen. Sie erwerben das notwendige Rüstzeug, um Anforderungen effizient zu erheben und zu spezifizieren. Dazu gehört auch der sinnvolle Einsatz von Interviews.

Agilität und RE: Unterschiedliche Vorgehensmodelle bei Software Projekten haben auch Einfluss auf das RE. Wir diskutieren gemeinsam, welche Rolle ein RE-Engineer in einem agilen Projekt spielt und wie man z.B. mit einer geforderten Rückverfolgbarkeit von Anforderungen umgehen kann. Aber auch andere Aspekte wie die Machbarkeit und der Umgang mit Projekt-Risiken werden beleuchtet.

Usability: Ein positives Benutzererlebnis stellt heutzutage einen zentralen Erfolgsfaktor dar. Da genügt es nicht mehr, wenn in einem IT-Projekt Anforderungen korrekt umgesetzt werden. Sie lernen, worauf Sie bei der Gestaltung von Mensch-Maschine Schnittstellen achten müssen und erwerben die Grundlagen, wie man nutzbare Systeme plant und baut.

Testmanagement: Tests und Abnahmen von Software-Produkten basieren auf den Anforderungen, d.h. bereits bei der Spezifikation der Anforderungen muss überlegt werden, wie die Erfüllung im Rahmen von Tests geprüft werden kann. Sie lernen mit den Anforderungen  gleich auch Testfälle und Abnahmekriterien zu erstellen. Sie erwerben ein grundlegendes Verständnis für die verschiedenen Testarten, ihre Vorbereitung, Planung und Durchführung sowie das Testmanagement.

Modul 4: Arbeitstechniken und Kommunikation

Ein Requirements Engineer zeichnet sich durch Kreativität und Problemlösungskompetenz aus. Sie oder er verfügt über die Fähigkeit, Entscheidungen gezielt vorzubereiten. Dazu erproben und vertiefen wir anhand praktischer Aufgabenstellungen wesentliche Problemlösungs- und Entscheidungstechniken. Sitzungsleitung, Moderation und Konfliktmanagement gehören zum Tagesgeschäft eines Requirements Engineer. Wir erörtern praxisorientiert die Frage, welche Kommunikationsmittel in welchen spezifischen Konstellationen erfolgsversprechend eingesetzt werden können. Konfliktdiagnose, deeskalierende Intervention und Konfliktvermittlung werden in Referaten und Übungen eingehend behandelt.

Modul 5: Praxisumsetzung und Abschluss

Arbeitshandbuch: Für definierte Themenbereiche halten Sie die aus Ihrer Sicht wichtigen Erkenntnisse in einer verdichteten Form schriftlich fest und überprüfen sie auf einen möglichen Praxis-Transfer. Sie schaffen sich so ein persönliches Arbeitshandbuch, welches für den Modul-Abschluss akzeptiert werden muss.

Vertiefungsarbeit: Im Rahmen von ca. 70 Arbeitsstunden vertiefen und bearbeiten Sie ein Thema aus dem Gebiet des Requirement Engineerings. Sie wählen das Thema nach Absprache mit der Kursleitung, welche ein begleitendes Coaching anbietet.
Diese Vertiefungsarbeit wird typischerweise als Einzelarbeit durchgeführt, Sie unterstützen sich aber gegenseitig im Rahmen eines Lernteams.

Die Schlussbewertung erfolgt anhand des abgegeben Berichtes, einer Präsentation und der Verteidigung der Arbeit.

Modul 6: CPRE Zertifizierung (optional)

Optional kann das IREB CPRE-Zertifikat (Certified Professional For Requirements Engineering, Foundation Level (FL)) erworben werden.

Zielpublikum
Projekt-, Produkt-, System-Manager/innen, Business-Analysten und -Analystinnen, Produkt- und Software-Entwickler/innen, Verantwortliche der Qualitätssicherung
Anforderungen
Die Kursteilnahme setzt den Abschluss einer universitären Hochschule, einer Fachhochschule oder einer höheren Fachschule voraus. Beim Nachweis einer gleichwertigen Qualifikation ist auch die Zulassung ohne formalen Abschluss auf tertiärer Stufe möglich. Kontaktieren Sie dazu iwi@hslu.ch.
Methodik
Präsenzunterricht
ECTS-Punkte
15
Kursgebühr
CHF 7900

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