Framework-basiertes Software Product Line Engineering

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Kurzbeschreibung
In diesem Kurs lernen Sie, welchen Zweck Software- und Anwendungs-Frameworks haben. Im Kurs werden wichtige Design-Patterns und grundlegende... mehr...
In diesem Kurs lernen Sie, welchen Zweck Software- und Anwendungs-Frameworks haben. Im Kurs werden wichtige Design-Patterns und grundlegende Prinzipien der Softwareentwicklung erörtert und mit Hands-On-Übungen gefestigt. weniger
Kursorte
Basel, Zürich, Bern
Kursarten
Kurs/Seminar
Fachbereiche

Software Engineering, Informatik

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Kursleiter

Andi

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Kursinhalt
  • Was sind Produktlinien in der Softwareentwicklung und welchen Nutzen haben sie
  • Ansätze zur Erzeugung von Produktlinien
  • Der Framework-Ansatz im Detail
  • Wiederverwendung von Funktionalität (Bibliotheken)
  • Wiederverwendung von Logik, Inversion of Control (IoC)
  • Patterns: Chaining, Factory, Template-Methoden
  • Refactoring: Von der Anwendung zum Framework für die Produktlinie
  • Hands-On
    • Umbau einer bestehenden, nicht optimalen Lösung
    • Extraktion von Funktionalität und Logik, um ein weiteres, ähnliches Produkt zu realisieren

Als Praxisbeispiel wird ein Newsfeed verwendet, eine vorhandene Lösung, die das Format einer Quelle versteht und in unsere Datenbank integriert ist. Darauf basierend werden eine ganze Reihe von Newsfeeds realisiert, die gemeinsame Funktionalitäten (Datenbankschicht, Transaktionssteuerung, Wiederanlauffähigkeit) in einem Framework realisieren und lediglich die Spezialitäten der individuellen Formate neu implementieren sollen. Die Spezialisierung liegt so lediglich im Verständnis der unterschiedlichen Formate der verschiedenen Datenquellen.

Zur Implementierung wird Java und MySQL verwendet. Die eingesetzten Prinzipien sind jedoch von den verwendeten Technologien weitgehend unabhängig und haben sich in der Praxis beispielsweise auch mit Perl und PHP bewährt.

Kursziele

Nach diesem Kurs wissen Sie, wie man

  • in einer Produktlinie erwartbares Verhalten realisiert («Principle of least Surprise»)
  • hierfür Bibliotheken und Frameworks entwirft
  • Frameworks entwirft, um eine gemeinsame Ablauflogik zu realisieren und wiederzuverwenden («Hollywood Principle»)
  • eine Legacy-Anwendung umbaut, um wertvolle Software-Assets in die Zukunft zu retten und um diese als Basis für eine Produktlinie von verwandten Lösungen weiterzuverwenden
Zielpublikum

Dieser Kurs richtet sich an Softwareentwickler und angehende Softwarearchitekten, die ihre Software-Design-Kenntnisse weiter vertiefen möchten.

Anforderungen

Konkrete Erfahrungen mit objektorientierter Softwareentwicklung sowie Kenntnisse analog dem folgenden Kurs:

Kursgebühr
Fr. 950.00
Nächste Durchführungsdaten
  • 17. Juli 2018
  • 2. Oktober 2018
  • 12. Dezember 2018